Ein Cello am Rücken wiegt sieben Kilo. Seine Tradition allerdings wiegt deutlich schwerer und wird mitunter gar zur Last beim Beschreiten neuer Wege. Valerie Fritz trägt ihre Vision unbeirrt auf die Bühne und überzeugt mit einem vielseitigen Profil und einer innovativen Programmgestaltung. Sie erhielt unter anderem den Berlin Prize for Young Artists und war ECHO Rising Star der Saison 2025/26.
Sowohl solistisch als auch in kammermusikalischen Formationen sucht sie den direkten, sensiblen Dialog mit dem Publikum und die enge Zusammenarbeit mit Komponist*innen. Aus prägenden künstlerischen Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Georg Friedrich Haas und Jennifer Walshe gingen neue Werke hervor, die ihr gewissermaßen auf den Leib geschrieben sind und performative Elemente wie Singen, Flüstern oder Sprechen in ihr Cellospiel integrieren.
Geboren in Tirol, wuchs Valerie Fritz in einer Familie mit tief verwurzelter Musiktradition auf. Diese lebendige Umgebung prägte sie von frühester Kindheit an und legte den Grundstein für ihre künstlerische Entwicklung. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Clemens Hagen und Giovanni Gnocchi. In der Saison 2026/27 gibt Valerie Fritz ihr Debüt mit dem WDR Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin sowie mit dem Philharmonischen Orchester Helsinki.